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Gartenarbeiten für den September
Gartencheckliste September
Was man im September im Garten machen kann
To-Dos und Tipps
Hier sind die TO-DOs für den Garten im Monat September
- Tomaten und Zucchini ernten und schützen
- Rasen anlegen, nachsäen und winterfest machen
- Säen und pflanzen im Nutzgarten
- Pflanzzeit im Ziergarten
- Gut geschützt im Gartenhaus
- Obstgarten auf die nächste Saison vorbereiten
- Geerntete Kräuter haltbar machen und Kräuter überwintern
- Schädlinge und Krankheiten im September – Vorbeugung und Behandlung

1. Tomaten und Zucchini ernten und schützen
Du kannst jetzt Deine selbst gezogenen Tomaten und Zucchini ernten und genießen.
So erkennst Du die perfekte Erntereife und erntest am schonendsten:
Tomaten zeigen ihre Erntereife durch die Intensität ihrer Farbe. Am besten erntest Du rote, orangene und gelbe Sorten zwei bis drei Tage, nachdem die Haut richtig schön intensiv leuchtet. Grüne Tomaten sind reif, wenn die Früchte bei vorsichtigem Druck etwas nachgeben und sich der Stilansatz gelb oder orange verfärbt hat.
Zum Ernten hebst Du die Tomate vorsichtig an und drehst sie leicht – die reife Frucht wird sich an dem kleinen verdickten Knick oberhalb des Fruchtstielansatzes lösen.

Was tun, wenn Tomaten platzen?
Wenn Tomaten platzen, obwohl sie noch nicht mal ausgereift sind, liegt das oft an der Witterung oder falschem Gießen. Wenn der Boden nach langer Trockenheit stark gewässert wird, nehmen die Wurzeln mehr Wasser auf, als über die Blätter verdunsten kann – und die Frucht platzt. Geplatzte Tomaten sollten abgeerntet werden, da sie schnell zu schimmeln oder faulen beginnen.
Du kannst Deine Tomaten resistenter gegen das Aufplatzen machen, indem Du zu viel Stickstoff-Düngung und zu starkes Ausgeizen und/oder Entblättern der Pflanze vermeidest.
Tomaten-Tipp: voller Geschmack
Zucchini kannst Du erstmals sechs bis acht Wochen nach der Pflanzung ernten. Zum Ernten schneidest Du die Frucht, wenn sie eine Länge von 15 bis 20 Zentimetern erreicht hat, mit einem scharfen Messer am Stiel ab. Du solltest die Zucchini wenige Tage nach der ersten Blüte ernten – je jünger die Frucht, desto knackiger und aromatischer schmeckt sie.
Zucchini-Tipp: Vorsicht, bitter!
Blütenendfäule erkennen und behandeln
Blütenendfäule kann bei Tomaten und Zucchinis auftreten. Du erkennst sie bei Tomaten an schwarzen Flecken auf der Unterseite, bei Zucchinis an graubraunen bis grauschwarzen Verfärbungen. Ursache ist ein Kalziummangel – dabei ist meist nicht ein Mangel an Kalzium in der Erde das Problem, sondern der Nährstofftransport in die Früchte.
Gegenmaßnahmen
- Halte die Erde konstant feucht, ohne Staunässe zu erzeugen. Das ist die wirksamste Maßnahme gegen den Versorgungsengpass.
- Nur gezielt kalken: Gesteinsmehl oder Algenkalk im Wurzelbereich helfen nur, wenn eine Bodenanalyse einen tatsächlichen Kalziummangel bestätigt.
2. Rasen anlegen, nachsäen und winterfest machen
Der September ist die ideale Zeit für Rasenarbeiten. Du kannst jetzt eine neue Rasenfläche anlegen und/oder auf bestehendem Rasen nachsäen, dann keimt die Saat noch vor dem ersten Frost.
Neue Rasenflächen anlegen – Schritt für Schritt:
- Bodenvorbereitung: Für neue Rasenflächen den Boden lockern und Steine und Wurzeln entfernen. Bei Lücken in bestehendem Rasen eine rechteckige Fläche mit der Spatenkante abstechen.
- Saatgut auswählen: Verwende ein Kombipaket aus Saatgut und Depotdünger – dabei werden die Nährstoffe erst freigesetzt, wenn der Rasen keimt.
- Aussaat: Saatgut vorsichtig einharken und danach sanft gießen.
- Schutz: Du kannst die frisch gesäte Fläche durch Flatterband vor neugierigen Haustieren schützen.

So machst Du Deinen Rasen jetzt winterfest:
- Letztes Mähen: Bei circa 8-10 Grad Bodentemperatur hört der Rasen auf zu wachsen – vorher sollte er noch einmal gemäht werden, allerdings nicht tiefer als 5 Zentimeter.
- Vertikutieren: Bis Ende September kannst Du den Rasen vertikutieren, um Rasenfilz zu entfernen. Achte dabei darauf, dass die Messer nicht so tief eingestellt sind, dass sie die Wurzeln verletzen könnten. Hinweis: Wenn der September sehr kühl ist, hat der Rasen danach womöglich nicht mehr genug Wuchskraft, um offene Stellen vor dem Winter zu schließen. Wenn Du auf Nummer sicher gehen willst, ist es besser, im Frühjahr zu vertikutieren und im Herbst nur sanft zu lüften (striegeln).
- Düngen: Du solltest jetzt einen speziellen Herbstdünger ausbringen, der besonders kaliumhaltig ist. Kalium stärkt die Zellwände und macht den Rasen widerstandsfähiger gegen Frost.
Tipp
3. Säen und pflanzen im Nutzgarten
Du kannst jetzt noch im Freien nicht winterharte Gemüsesorten säen, die bald erntereif sind. Diese Pflanzzeit nutzt die noch warmen Septembertage optimal aus.
Salat: Du solltest Salat an einem sonnigen Platz säen, dann kann er auch kühlere Temperaturen gut ab. Wenn Du jetzt Kopfsalat säst, dann werden daraus keine ganzen Salatköpfe mehr wachsen, aber Du kannst die ersten zarten Blätter, die keimen, wunderbar im Salat verwerten. Auch Endivien, Pak Choi und Feldsalat bringen dir noch in diesem Jahr Ernte ein, wenn du sie im September säst. Endivien sollten jedoch nicht über den Dezember hinaus geerntet werden, da die Gefahr einer Schimmelbildung besteht.
Radieschen: Schnellwüchsige Sorten wie Topsi oder Saxa können jetzt noch gesät und bereits im Oktober geerntet werden. Sie brauchen nun mit circa 5 Zentimetern einen größeren Abstand nach dem Vereinzeln, also dem Entfernen zu dicht stehender Keimlinge, als im Frühjahr. Ein Netz schützt vor der Kohlfliege.
Winterpostelein: Wird gern als Alternative zu Feldsalat genutzt. Er keimt bei einer Bodentemperatur unter 12 Grad. Der Reihenabstand sollte 20 Zentimeter betragen, ein Vereinzeln ist nicht nötig. Nach 6-8 Wochen ist er erntereif.
Spinat: Du solltest den Boden lockern und den Spinat in einem Reihenabstand von 20 bis 30 Zentimetern dünn aussäen. Wenn du ihn jetzt säst, kannst du ihn im November ernten. Am besten erntest du Spinat am Abend, da zu dieser Zeit der Nitratwert am geringsten ist. Wenn du eine winterharte Sorte verwendest, steht im Frühjahr eine weitere Ernte an.
Tipp

2 Tipps für geduldige Gärtner:
Knoblauch: Du kannst Knoblauch jetzt stecken – so nennt man das Einpflanzen der keimfähigen Zehen. Dazu die Zehe mit der Spitze nach oben 5 bis 6 Zentimeter tief in die Erde stecken. Du solltest jetzt auf einheimische Sorten zurückgreifen, da diese garantiert winterhart sind. Der Knoblauch mag es sehr sonnig. Auf die erste Ernte kannst Du Dich dann im Frühjahr freuen.
Rhabarber: Die Pflanze ist zwar winterhart, aber auch recht anspruchsvoll. Rhabarber möchte einen halbsonnigen bis sonnigen Standort und einen tiefgründigen Gartenboden, den Du 70 Zentimeter tief umgraben solltest. Mit einer Mischung aus Gartenerde, Kompost und Hornspänen im Pflanzloch gedeiht er besonders gut. Dafür braucht er mindestens einen Quadratmeter Platz. Und Du brauchst ein wenig Geduld, denn ernten sollte man Rhabarber erst im übernächsten Jahr ab April.
Aussaat im Gewächshaus – wenn es draußen zu kalt wird
Du kannst im Gewächshaus auch noch aussäen, wenn es draußen bereits zu frostig ist. Worauf solltest Du jetzt besonders achten?
- Wähle vor allem Sorten, die schnell erntereif sind.
- Vor der Saat das Erdreich gründlich lockern und ausreichend gießen. Nur wenn der Boden gut durchfeuchtet ist, gedeihen auch Nachfolgekulturen gut.
- Es sollte jetzt mit größerem Abstand gesät werden, damit die Pflanzen auch bei geringerer Sonneneinstrahlung genug Licht bekommen.
- Winterpostelein, Spinat, Rucola und Feldsalat können auch in Saatkistchen vorgezogen und dann im Abstand von zehn Zentimetern ins Gewächshaus gepflanzt werden, falls die Gewächshausbeete gerade noch anderweitig genutzt werden.
Tipp: Richtig gießen & Pilzkrankheiten vorbeugen
4. Pflanzzeit im Ziergarten – Stauden und Gehölze setzen
Du kannst etliche Zierpflanzen, die Deinen Garten im Sommer wunderbar schmücken, problemlos draußen überwintern lassen, wenn Du sie jetzt pflanzt. Der September bietet optimale Bedingungen für Neupflanzungen.
Darauf solltest Du achten:
Stauden haben jetzt noch ausreichend Zeit, sich fest zu verwurzeln. Eine gute Pflanze erkennst Du am festen Wurzelballen. Besonders empfehlenswert sind jetzt:
- Herbstastern für späte Blütenpracht
- Fetthenne (Sedum) als Bienenweide
- Ziergräser für Struktur im Wintergarten
Gehölze sollten an einem Stützpfahl befestigt werden, damit neu gebildete Wurzeln nicht bei windigem Wetter abgerissen werden. Nach ein bis drei Jahren ist das Gehölz fest genug verankert, dass der Pfahl entfernt werden kann.

Blumenzwiebeln für das Frühjahr pflanzen
Blumenzwiebeln gedeihen am besten, wenn der Boden bei der Pflanzung feucht ist. Du kannst jetzt folgende Frühjahrsblüher pflanzen:
- Tulpen: In verschiedenen Farben und Formen
- Narzissen: Robust und naturalisierend
- Krokusse: Wichtige Bienennahrung
- Schneeglöckchen: Einer der ersten Frühlingsboten
| Blumenzwiebel | Pflanztiefe | Blütezeit | Standort |
| Tulpen | 10-15 cm | April-Mai | Sonnig bis halbschattig |
| Narzissen | 10-15 cm | März-April | Sonnig bis halbschattig |
| Krokusse | 8-10 cm | Februar-März | Sonnig |
| Schneeglöckchen | 8-10 cm | Januar-Februar | Halbschattig |
5. Ernte lagern: Gut geschützt im Gartenhaus
Du kannst Dein Gartenhaus für weit mehr nutzen als nur zum Unterstellen von Gartengeräten und -möbeln. In den kühleren Monaten eignet es sich wunderbar als natürliches Kaltlager, um Ernteüberschüsse aus dem Nutzgarten lange frisch zu halten. Da es Schutz vor Wind, Regen und starkem Frost bietet, bleiben Äpfel, Wurzelgemüse und Kohlsorten hier wochenlang knackig.
4 Lagerungstipps:
- Eingelagertes in regelmäßigen Abständen überprüfen und angeschlagenes oder krankes Obst sofort aussortieren, damit Fäulnis sich nicht auf gesunde Früchte überträgt.
- Gemüse und Obst nicht direkt nebeneinander lagern: Reife Äpfel und Birnen verströmen das Reifegas Ethylen, das Nachbargemüse wie Möhren oder Kohlsorten schneller welken und schlecht werden lässt.
- Früchte am besten nur einlagig in durchlüfteten Holzkisten auf Zeitungspapier oder Stroh auslegen, um Druckstellen und Staufeuchte zu vermeiden.
- An frostfreien Tagen kurz stoßlüften, um überschüssige Luftfeuchtigkeit loszuwerden und Schimmelbildung vorzubeugen.

6. Obstgarten auf die nächste Saison vorbereiten
Du kannst Deinen Obstgarten jetzt für die nächste Saison vorbereiten und Dich dann über eine besonders üppige Ernte freuen. Der September ist ideal für wichtige Pflegemaßnahmen.
Was Du jetzt tun kannst:
Erdbeeren nach der Ernte pflegen:
- Altes Laub der Erdbeeren abschneiden, um Krankheiten zu vermeiden
- Unkraut entfernen und Boden lockern
- Mit Kompost-Hornspän-Mischung oder chloridfreiem Dünger düngen
- Bei Bedarf neue Ableger für die Vermehrung abtrennen

Himbeeren schneiden: Späte Himbeersorten geben jetzt noch Früchte. Nach der Ernte alle Ruten, die Früchte getragen haben, knapp über dem Boden abschneiden. Pro Meter acht bis zehn Jungtriebe für die nächste Ernte stehen lassen und festbinden.
Tomatenblüte ausknipsen: Damit die Pflanzen auch die letzten Früchte noch ausreifen, neu gebildete Blüten mit den Fingern ausknipsen.
Baumscheiben pflegen und Neupflanzungen:
Obstbäume nach der Ernte mit einer Schicht aus Kompost und anderen organischen Materialien um die Baumscheibe (Boden um das untere Ende eines Baumstamms) schützen.
Diese Mulchschicht:
- Schützt vor Frost
- Speichert Feuchtigkeit
- Unterdrückt Unkraut
- Wird langsam zu wertvollem Humus
Stachelbeersträucher pflanzen: Noch bis zum ersten Frost kannst Du Stachelbeersträucher an einem sonnigen bis halbschattigen Standort mit humosem Boden einpflanzen. Achte auf mehltauresistente Sorten, da sie weniger anfällig für Echten Mehltau sind, eine Pilzkrankheit, die Stachelbeeren stark befallen kann.
7. Geerntete Kräuter haltbar machen und Kräuter überwintern
Du kannst einige Kräuter draußen überwintern lassen und geerntete Kräuter haltbar machen. Der September ist die perfekte Zeit für die Kräuterkonservierung.
Winterharte Kräuter erkennen und pflegen
Vollständig winterharte Stauden:
- Minze
- Oregano
- Zitronenmelisse
Ein Großteil der Kräuter wirft im Herbst und Winter seine oberirdischen Teile ab oder zieht sich komplett ins Wurzelreich zurück. Du kannst jetzt noch die gesunden Blätter ernten und trocknen.

Winterharte Halbsträucher:
- Echter Lavendel
- Thymian
- Ysop
- Bergbohnenkraut
- Echter Salbei
Diese Pflanzen verholzen als Halbsträucher im unteren Bereich und treiben im Frühjahr frisch aus dem Holz aus. Der Formschnitt gehört jedoch erst ins Frühjahr (ca. März/April), da sonst Frost und Nässe in die Schnittstellen eindringen können und die Pflanze im Winter leicht erfrieren könnte.
Winterschutz für empfindliche Kräuter und Halbsträucher
Vlies und Mulch als Kälteschutz: Wenn es zu strenger Winterkälte kommt, solltest Du alle Kräuter, die nicht komplett winterhart sind, mit Vlies schützen:
- Andere Lavendelsorten (außer Echter Lavendel)
- Salbei-Varietäten
- Lorbeer
- Currykraut
Verwende Gärtnerqualität (17 bis 50 Gramm pro Quadratmeter) und bringe das Vlies vor dem ersten Frost aus. Als zusätzlicher Schutz dient eine circa fünf Zentimeter dicke Mulchschicht.
Kräuter haltbar machen – drei bewährte Methoden
Du kannst geerntete Kräuter haltbar machen und den ganzen Winter über verwenden:
| Kräuter | Beste Methode | Haltbarkeit | Tipp |
|---|---|---|---|
| Oregano, Majoran | Trocknen | 6-12 Monate | Kopfüber aufhängen |
| Dill, Schnittlauch | Einfrieren | 6-8 Monate | In Eiswürfelform |
| Rosmarin, Thymian | Einfrieren | mehrere Monate | Gehackt portionieren |
| Basilikum | Einfrieren | 6-12 Monate | Nicht auftauen – direkt ins Gericht |
| Petersilie | Einfrieren | 6-12 Monate | Gehackt portionieren |
1. Einfrieren: Kräutersorten mit weichen Blättern wie Dill oder Schnittlauch:
- Klein hacken
- In Eiswürfelform geben
- Mit Wasser auffüllen
- Portionsweise nach Bedarf auftauen
2. Trocknen: Ideal für Kräuter zum Kochen wie Majoran oder Oregano:
- Mit langem Stiel ernten, waschen und trocken tupfen
- Zu Bündeln zusammenbinden
- Kopfüber in warmem, dunklem Raum aufhängen
- Nach 2 Wochen in lichtundurchlässigen Gefäßen lagern
Tipp
Schutz im September – Vorbeugung und Behandlung
Der September bringt nicht nur Erntezeit, sondern auch typische Schädlinge und Krankheiten mit sich. Hier die wichtigsten Probleme und Lösungen:
Häufige Septemberprobleme
Blattläuse an Rosen: Kontrolliere Deine Rosen regelmäßig auf Blattläuse. Bei Befall:
- Mit scharfem Wasserstrahl abspülen
- Nützlinge wie Marienkäfer fördern
- Bei starkem Befall: Neemöl-Behandlung

- Für gute Luftzirkulation sorgen
- Blätter von unten gießen
- Befallene Pflanzenteile sofort entfernen
Schnecken: Nach Regentagen besonders aktiv:
- Morgendliches Absammeln
- Schneckenkorn sparsam einsetzen
- Natürliche Feinde wie Igel fördern
Schutz vor Vogelfraß: Weinstöcke, Obstbäume und Sträucher vor gefräßigen Vögeln schützen. Netze solltest Du besser vermeiden, da sich Vögel darin verfangen können. Die tierfreundlichen Alternativen sind:
- Vogelschreckstreifen mit Knattergeräuschen und Lichtreflexen
- Aufgehängte CDs und glitzernde Flatterbänder
Mythos Vogelscheuche
Laub, Algen & Sauerstoff: Teichpflege im September
Laub, Insekten und Ähnliches solltest Du regelmäßig mit einem Kescher entfernen. Präventiv kannst Du auch ein Laubschutznetz verwenden. Wird das Laub nicht beseitigt, sinkt es auf den Grund und beginnt zu faulen. Dabei werden Faulgase und Nährstoffe freigesetzt, die unter einer geschlossenen Eisdecke zu Sauerstoffmangel führen und im Frühjahr eine starke Algenblüte begünstigen.
Eine regelmäßige Pflege der Bepflanzung ist ebenfalls wichtig: Abgestorbene Pflanzenteile sowie verblühte Pflanzen sollten zurück- bzw. abgeschnitten werden, um einen Eintrag von weiterer Biomasse in den Teich zu verhindern. Abgestorbene Wurzeln sollten ebenfalls entfernt werden.
Im September reicht es meist aus, die Wasserwerte alle ein bis zwei Wochen zu überprüfen – bei anhaltend warmen Tagen empfiehlt sich jedoch eine häufigere Kontrolle. Erhöhte Temperaturen und Nährstoffüberschuss fördern das Algenwachstum; hier helfen mechanisches Entfernen oder teichverträgliche Algenmittel (keine chemischen Grünbelagentferner verwenden!). Fällt der Sauerstoffgehalt unter 5 mg/l, kannst du mit Sauerstofftabletten oder einem Teichbelüfter nachhelfen.







